29 August 2018

Die Smart Factory von Evoca Group


innenseite kaffeemaschine aus blech

Evoca Group (das ist der neue Name der N&W Global Vending) ist der Weltleader im Bereich der Getränke- und Essensautomaten. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 nach der Zusammenfassung der Erfahrung des dänischen Unternehmens Wittemborg, entstanden im Jahr 1924, und der italienischen Firma Necta, entstanden im Jahr 1968 und Teil der Zanussi-Gruppe, gegründet.

 

In Einklang mit der eigenen innovativen Berufung implementiert Evoca ein informatives Unternehmenssystem, das ein perfektes Beispiel der Industrie 4.0 ist. Verwaltungssoftware, Lager, Logistik, Werkzeugmaschinen und Arbeitskräfte, werden alle Teil eines einzigen großen Organismus sein. Dieses Fabrik-Eco-system wird es ermöglichen, eine große Anzahl an Daten zu sammeln und die Produktionseffizienz zu erhöhen.

 

Evoca hat in Gasparini den idealen Partner gefunden, der fähig ist, Maschinen von größter Präzision und sehr hoher Zuverlässigkeit zu liefern. Die Software- und R&D-Abteilung von Gasparini hat alle zur Integration der Abkantpressen in der Smart Factory, die Evoca gerade verwirklicht, nötigen Utilities entwickelt.

Die Hauptakteure in der Blechbearbeitung

Arbeiter

Er kümmert sich darum, den Arbeitszyklus einzuleiten und anzuhalten, die gewünschten Teile zu biegen und eventuelle fehlerhafte Teile, die ausgeschieden werden müssen, zu melden.

ERP

Das verwendete ERP (Enterprise Resource Planning) ist das JD Edwards System. Seine Aufgabe ist es, alle Bereiche des Unternehmens, wie Kapital, Logistik, Personalverwaltung, Einkäufe, Handel und Infrastrukturen des Unternehmens zu verbinden.

MRP

Das Material Requirements Planning ist eine Funktion des ERP, die sich im Detail um die Planung des Bedarfs an Materialien und um die Ausübung von internen Arbeitsaufträgen kümmert. In anderen Worten, sie verwandelt die Angaben des ERPs in spezifische Aufträge für den bestimmten Auftrag: wer macht was, wo, wie, wann und mit welchen Materialien oder Instrumenten. Sie kümmert sich auch darum, den Bedarf an Materialien zu berechnen und plant die Einkäufe je nach Arbeitsaufträgen, Lieferzeiten der Zulieferer und Bestand des Lagers.

MES

Das Akronym von Manufacturing Execution System plant die Arbeitsschritte aufgrund der verschiedenen Optimierungsparameter wie der Kritikalität der Ausführung und der Verfügbarkeit der Arbeiter, Materialien und Maschinen. Die Software, die von Evoca benutzt wird heißt Nicim von Sedapta. Sie besteht aus zwei wichtigen Teilen.

 

Scheduler:

  • Sequenzierung der Fertigprodukte auf den Endmontagelinien vonseiten der Planner
  • Automatische Programmierung der gemeinen Abteilungen und der Blechbearbeitung

Shop floor control:

  • Sortierung der Arbeitsaufträge in digitalem Format auf den Arbeitsplatzrechnern
  • Echtzeit-Deklaration der Produktion zum ERP

 

WMS

Das Warehouse Management System ist in diesem Projekt das Stocksystem von ReplicaSistemi. Seine Aufgaben sind:

  • Annahme der Rohstoffe der Lieferanten
  • Verwaltung der Lager (Zentral-, Abteilungen)
  • Auf der Planung beruhende Abnahme und Versorgung der Arbeitszentren (Endmontagelinien/ gemeine Abteilungen/ Blechbearbeitung)

CNC

Der Computer Numerical Control, ist die Anlage, die die Bewegungsabläufe, die Biegekraft und die Kompensierungen der beiden X-Press Next 80Tonnen/2000mm Abkantpressen leitet. Der verwendete CNC ist ein Delem DA-66T, welcher sich darum kümmert, die Biegesequenz abhängig von dem zu verarbeitenden Profil zu veranlassen und die Database der Werkzeuge zu bewahren. Der CNC kann mit geeigneten Optionen die Rückfederung und die Verformung der Struktur korrigieren. In dieser Umsetzung dialogiert der CNC mit dem MES zur Lenkung der Verarbeitung und des Timings.

PC

Jeder Arbeitsplatz ist mit einem PC ausgestattet, in dem ein client MES sitzt.

 

Der Daten- und Materialfluss

Zu jeder Art von Verarbeitung (Biegen, Schneiden, etc.) gehört ein Befehl von JD Edwards, welchen der MES mit verschiedenen Prioritäten organisiert und dem geeignetsten Arbeitszentrum zuweist.

 

Am Arbeitsplatz des Arbeiters kommt ein Pallet mit dem zu verarbeitenden Material zusammen mit dem mit Strichcode ausgestatteten Arbeitsauftrag an. Parallel dazu gelangt der Auftrag einer bestimmten Biegeverarbeitung auf den PC. Der Arbeiter liest den Strichcode des Auftrags mit einem Scanner, der mit dem PC verschlossen ist und mit dem MES signalisiert er den Beginn des Arbeitsprozesses.

 

Der MES erstellt ein File mit dem er dem CNC der Abkantpresse das Elternprodukt, zu dem das Arbeitsteil gehört, den Code des Teils und die spezifische Arbeitsphase mitteilt.

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Der CNC liest das File und lädt automatisch das dazugehörende Biegeprogramm hoch, welches die Informationen über das Material und die zu verwendeten Werkzeuge beinhaltet. Die Biegeprogramme sind schon in der Harddisc des CNCs geladen, aber sie können auch in Ordnern von gemeinsamen Netzwerken liegen. Diese Programme können auch im technischen Büro durch eine bestimmte offline Software erstellt werden. In der Zwischenzeit kreiert der CNC ein Logfile im Netzserver, um den erfolgreichen Ladeprozess zu signalisieren.

 

Auf dem Monitor des CNC erscheint die Reihenfolge und die Phase der Verarbeitung. Der Arbeiter rüstet die Maschine mit den vorgesehenen Werkzeugen aus, die im Notizbereich angezeigt werden können. Sobald das Setup beendet ist, leitet der Arbeiter die Verarbeitung ein und erläutert am Ende die Anzahl der richtigen und fehlerhaften Teile.

 

Am Ende des Zyklus erstellt der Delem ein File für den MES, auf dem der abgeschlossene Auftrag, die gesamte Anzahl der Teile und die, der auszuscheidenden Teile, und die für das Setup und die Verarbeitung verwendete Arbeitszeit wiedergegeben wird. Der Arbeiter hat die Möglichkeit drei verschiedene Aufträge durch den DELEM zu erteilen: Etiketten für die Verwaltung des Endprodukts auszudrucken, das Ende einer Phase kundzutun, oder einfach nur einen partialen Auftrag anzugeben. Der MES registriert die Daten und leitet alle Informationen an JDEdwards.

Der CNC ist dafür vorbestimmt, eine große Menge an Daten zur Benutzung der Maschine zu liefern. Die Abkantpressen sind mit speziellen Sensoren ausgestattet, die es ermöglichen, die Folgen des Herstellungsprozesses auf adaptive Weise zu kompensieren, wie es von den Richtlinien der Industrie 4.0 vorgesehen ist. Dank dieser Informationen ist es möglich, die Kräfte, denen die Maschine ausgesetzt ist, unter Kontrolle zu halten, um Stress, Schäden und Fehler zu vermeiden. Eine andere potenzielle Anwendung ist das Monitoring der Qualität des Materials, das verarbeitet wird, um die nötigen Arbeitsschritte mit der Versorgungskette anzugehen. Auch die Laserschnittmaschinen sind mit MES und ERP integriert, mit ähnlichen Prozessen, die hinsichtlich der Unterschiede in der Verarbeitung gebeugt sind.


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